Ich habe diese Seite erstellt, damit Du Dich auch schon vor der Buchung eines Shootings etwas über die Vorbereitungen informieren kannst. Selbstverständlich bekommst Du nach der Buchung und Terminvereinbarung noch genauere Informationen per E-Mail zugeschickt. Diese E-Mail beinhaltet meinen Shootingvertrag, meinen Shooting- und Posingguide (Posingguide bei Pferdeshootings) und einen Fragebogen zu Deinem Vierbeiner. Dennoch kannst Du schon einmal hier auf dieser Seite stöbern und Dir diese Tipps merken.

Geduld ist das A & O bei der Arbeit mit Tieren

Eines vorweg: ich handele immer zum Wohl des Tieres und versuche meine Shootings so entspannt und angenehm wie möglich zu gestalten. Es gibt Pausen für Dein Tier und ich habe Verständnis dafür, wenn etwas nicht sofort klappt. Dies erwarte ich auch von Dir. Leider ist es schon des öfteren vorgekommen, dass viele Kunden nervös oder hektisch wurden, wenn ihr Tier mal einen schlechten Tag hatte. Das Endresultat waren Bilder, auf denen Mensch und Tier gestresst wirkten und das Shooting letztendlich abgebrochen wurde. Deswegen ist es mir so wichtig, dies immer wieder zu betonen: wenn du nervös bist, überträgt sich die Nervosität auf Dein Tier.  Du musst bedenken, dass Pferde Fluchttiere sind und auch Hunde können uns deutlich zu verstehen geben, wenn sie genug haben. Versuche also entspannt und ruhig zu bleiben - ich bin es auch. Wenn Du diesen Tipp als oberste Priorität beherzigst, ist das schon einmal viel wert.

WAS SIND DEINE WUNSCHMOTIVE?

Im Vorfeld kannst Du Dir schon einmal Gedanken darüber machen, was für Bilder Du gerne hättest und mir Deine Wünsche mitteilen, sodass ich mich selber schon ein wenig auf unser Shooting vorbereiten kann. Sollen von Deinem Pferd edle Bilder vor schwarzem Hintergrund entstehen? Oder möchtest Du Kuschelfotos mit Dir und Deinem Hund? Vielleicht hast Du auch mehrere Tiere und möchtest alle mal auf einem Familienfoto vereinen? Egal was Du für Wünsche und Ideen hast, ich versuche sie bestmöglich umzusetzen.

Wenn Du bei einem Pferdeshooting eine Location in der Nähe des Stalles nutzen möchtest, wie bspw. eine Weide für Freilauffotos oder ein Sonnenblumen- bzw. Rapsfeld für schöne Portraits, hole Dir bitte im Vorfeld die Genehmigung des Eigentümers ein.

Dein Hund sollte am Tag des Shootings ausgeglichen und gesund sein. Wenn Du einen quirligen Hund hast, kannst Du vor dem Shooting noch eine kleine Gassi Runde drehen, sodass er etwas ausgelasteter ist, bitte achte nur darauf, dass er sich nicht komplett auspowert.

 

Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist für die Fotos von Vorteil, denn im besten Fall sollen sie schließlich hinterher bei dir an der Wand hängen. Kämme vor dem Shooting noch einmal das Fell durch (bei langhaarigen Hunden evtl. das Fell um die Augen etwas trimmen, damit die Augen besser sichtbar sind), säubere Augen und Ohren und achte darauf, dass kein Dreck mehr im Fell hängt. Zur Motivation Deines Hundes ist es ratsam, Leckerlis oder das Lieblingsspielzeug. mitzubringen. Gerne kannst Du für das Shooting auch Accessoires wie bspw. Halstücher mitbringen, wenn Du möchtest, dass sie auf den Fotos zu sehen sein sollen. Vor allem im Sommer, aber auch zu jeder anderen Jahreszeit, solltest Du bitte an Wasser denken, um Deinem Hund eine kleine Pause zu gönnen.

Sollte Dein Hund einen ausgeprägten Jagdtrieb haben oder kann er aus anderweitigen Gründen nicht von der Leine gelassen werden, bringe bitte ein farblich unauffälliges und relativ dünnes Halsband sowie eine Schleppleine mit. Diese kann ich in den meisten Fällen problemlos per Photoshop in der Nachbearbeitung entfernen.

Weitere Infos zu Deinem Hundeshooting erhältst Du von mir per E-Mail nach Terminbuchung.

DIE VORBEREITUNG DEINES HUNDES
DIE VORBEREITUNG DEINES PFERDES

Dein Pferd sollte am Tag des Shootings ausgeglichen und gesund sein. Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist für die Fotos von Vorteil, denn im besten Fall sollen sie schließlich hinterher bei dir an der Wand hängen. Putze Dein Pferd vor dem Shooting gründlich, säubere Augen, Ohren und Nüstern und achte darauf, dass nirgendswo noch Flecken sind. Wenn Deine Ausrüstung mit auf den Bildern zu sehen sein soll, bspw. eine schöne Trense, ein Lederhalfter o.ä., achte darauf, dass auch diese gepflegt und geputzt sind.

 

Zur Motivation Deines Pferdes ist es ratsam, Leckerlis parat zu haben. Damit Dein Pferd schön die Ohren spitzt, habe ich eine App auf dem Handy, welche Pferdegewieher simuliert. Bitte teile mir im Vorfeld mit, wie Dein Pferd darauf reagiert. Sollte es dadurch zu nervös werden, können wir selbstverständlich auf andere Hilfsmittel zurückgreifen (Rascheln mit Tüte, etc). Hierfür ist ein Helfer erforderlich. Dies kann uns helfen, den Blick Deines Pferdes dorthin zu lenken, wo wir ihn gerne hätten.

Ich bringe zu meinen Pferdeshootings immer ein dünnes Knotenhalfter mit (ich besitze drei Stück, also auch wenn Du mehrere Pferde hast, ist dies kein Problem), welches sich im Nachhinein problemlos per Photoshop wegretuschieren lässt. Sicherheit steht selbstverständlich an oberster Stelle - kaum ein Pferd, welches Du auf meinen Bildern siehst, hat komplett frei neben seiner Besitzerin gestanden. Du kannst dir aussuchen, ob Du dieses Halfter benutzen oder eines von Dir verwenden möchtest. Für ein Pferdeshooting sind je nach Pferdeanzahl mindestens zwei Helfer notwendig. Weitere Infos zu Deinem Pferdeshooting erhältst Du von mir per E-Mail nach Terminbuchung.

"Was soll ich anziehen?"

Diese Frage höre ich oft und die Entscheidung kann ich Dir leider nicht abnehmen. Grundsätzlich gilt: trage das, worin DU dich wohlfühlst! Allerdings habe ich dennoch einige Tipps für Dich, welche Du gerne umsetzen kannst.

Grelle Farben und wilde Muster wirken auf den Fotos unruhig und lenken vom Wesentlichen ab - Dir und Deinem Vierbeiner. Wähle Farben, die gut mit Deinem Tier harmonieren. Pastelltöne, braun, beige, altrosa, weiß... all dies sind Farben, die sich in der Regel sehr gut kombinieren lassen und unaufgeregt wirken. Outfittechnisch könnten das zum Beispiel schöne Strickpullis, Cardigans, Strickjacken, Boots oder aber auch Kleider sein, wenn Du gerne Kleider trägst.

Möchtest Du Reitbilder haben, ist es zusätzlich von Vorteil, Deine Kleidung und das Equipment Deines Pferdes (Schabracke, Bandagen etc.) farblich miteinander abzustimmen.

Wenn Familienmitglieder mit in die Bilder einbezogen werden sollen, macht euch auch hier Gedanken um miteinander harmonierende Outfits und besprecht dies am Besten noch einmal untereinander.

Du kannst mich außerdem jederzeit kontaktieren, ich berate Dich gerne.

DIE WAHL DES OUTFITS

Meine Shootinghalfter

HELFER NR. 1

HELFER NR. 2

Fotografin

 HELFER NR. 3

(erzeugt die Aufmerksamkeit der Pferde)

SO ENTSTEHEN 99% MEINER PFERDEBILDER...

Hast Du Dich schon mal gefragt, wie es sein kann, dass nahezu alle Bilder, welche man auf sozialen Netzwerken findet, perfekt aussehen? Und dass vor allem die Pferde meistens immer frei neben ihren Besitzern stehen, ob am Strand, im Wald oder wo auch immer? Und dann ist man selber vielleicht frustriert, weil man sich denkt, dass das mit dem eigenen Pferd ja niemals klappen könnte. Nun, in Zeiten von Photoshop sind solche Bilder Alltag und denkbar einfach umzusetzen. Ich muss zugeben, ich selber bin auch ein Fan von solchen Bildern. Es entsteht ein Gefühl von Freiheit beim Betrachten, Pferd und Mensch haben eine tiefe Bindung zueinander. Selbstverständlich gibt es auch Pferde, die tatsächlich frei neben ihren Besitzern stehen oder herlaufen, aber das ist eher selten. Mit meinen Shootinghalftern möchte ich Dir die Möglichkeit geben, solche Motive mit Deinem eigenen Pferd umsetzen zu können. Gerade der Sicherheitsaspekt ist dadurch gewährleistet, denn man muss immer noch bedenken, dass Pferde Fluchttiere sind. Keine Sorge, sie sind robuster, als sie aussehen. Sprich mich also ruhig darauf an, wenn Du meine Shootinghalfter benutzen möchtest. Ich habe sie immer im Rucksack.

SONSTIGE INFORMATIONEN

Bitte organisiere für den Tag des Shootings Hilfspersonen, welche uns unter die Arme greifen und unterstützen. Mir persönlich sind Helfer sehr wichtig, damit ich mich voll und ganz aufs Fotografieren konzentrieren kann. Shootings ohne Hilfspersonen gestalten sich als sehr schwierig und sind nur schwer umsetzbar. Bei Hundeshootings reicht schon eine Person aus, bei Pferdeshootings sollten es mindestens zwei Personen sein (je nach Pferdeanzahl).

Bilder von der Umgebung helfen mir dabei, dass ich schon einmal einen besseren Eindruck und einen Überblick über potentielle Locations bekomme. Bei einem Spaziergang oder Ausritt kannst Du schon einmal die Augen offen halten und mir Bescheid geben, wenn Du etwas Schönes entdeckt hast. So verlieren wir am Tag des Shootings nicht allzu viel Zeit und können uns direkt auf den Weg zur Location machen. Das ist einfacher, als wenn ich mich vorher noch am Hof umsehen muss. Außerdem ist es wichtig, dass Dein Pferd und Du bei meiner Ankunft schon startklar seid. Für potentielle Locations eignen sich ruhige Orte am Besten. Wiesen mit höherem Gras (im Winter/Frühjahr sieht vertrocknetes, hochgewachsenes Gras super schön aus!), Waldwege und Waldränder, Flüsse, Seen, Felder mit Wald im Hintergrund, etc. Gerade bei Feldern und Seen gilt aber besondere Vorsicht, denn in den meisten Fällen darf man dort nicht ohne weiteres hin. Du kannst versuchen, Dir eine Genehmigung bei einer verantwortlichen Person ausstellen zu lassen, ansonsten finden wir bestimmt auch ein anderes schönes Plätzchen.